Arbeitsschwerpunkte
INTERSOL fördert Programme und Projekte in den Bereichen:
- Bildung und Ausbildung
- Landwirtschaft/Biolandbau/Permakultur
- Gesundheitsförderung
- Kleingewerbeförderung
- Einkommensentwicklung
- Organisationsentwicklung
- Lösung von Wasser- und Abwasserproblemen
- Einführung von erneuerbaren Energien (v.a. Solarenergie)
- Ein besonderer Aspekt ist das Empowerment von Frauen, da sie einerseits meist die Hauptleidtragenden der negativen Entwicklung, andererseits die Protagonistinnen des Neuen sind.
- Ein weiterer Schwerpunkt ist die gezielte Kinder- und Jugendförderung (Schulungen, Stipendien, Aufbau von kleinen selbständigen Betrieben, d.h. effiziente Bekämpfung der Jugendarbeits- und Perspektivenlosigkeit)
Instrumente der Umsetzung
INTERSOL setzt dabei auf finanzielle, personelle und organisatorische Förderung und Koordination von Einzelprojekten und systematische, meist langfristige, bilaterale und internationale Kooperationen, die gezielte Solidaritätsaktivitäten vorsehen.
Ein besonderer Fokus ist auf die Förderung von lokalen und regionalen Entwicklungskreisläufen gerichtet, mit Offenheit für globale Entwicklungen und innovative solidarische Formen der Zusammenarbeit, die der Friedenssicherung dienen und als Alternative zu den weltweiten Migrationsbewegungen gelten sollen.
Dadurch soll die soziale und wirtschaftliche Entwicklung gefördert, ein Prozess des nachhaltigen, fairen Wirtschaftens verbunden mit strukturellem und sozialem Wandel unterstützt, bessere Verständigung von Menschen, Organisationen, Kulturen, Religionen und Nationen, insbesondere in Nord und Süd gestärkt und die Prozesse der Beschaffenheit globaler Abhängigkeiten und Vernetzungen aufgezeigt werden – im positiven wie im negativen Sinne. Damit verbunden ist die Förderung des „Gemeinwohls“ („bonum comune“).
Im Rahmen der umfassenden Verbesserung der Lebensbedingungen und Bekämpfung der Armut tritt INTERSOL für die Erhaltung und Wertschätzung der kulturellen und gesellschaftlichen Vielfalt als Basis für die Dynamisierung des Entwicklungs-, Solidaritäts- und Befreiungspotenzials sowie die gemeinsame Sicherung elementarer Lebensgrundlagen ein und wendet sich gegen die Verletzung insbesondere der sozialen Menschenrechte (z.B. Recht auf Nahrung, Gesundheit, Wohnung…), ethnische Diskriminierung, religiöse Diffamierung, Zerstörung der Umwelt sowie politische Fremdbestimmung und wirtschaftliche Ungerechtigkeit. (Anm. Wo die sozialen und kollektiven Menschenrechte systematisch verletzt werden, sind weder Entwicklung noch Entwicklungszusammenarbeit möglich.)
In logischer Konsequenz der unmittelbaren Hilfsmaßnahmen und Formen der Entwicklungszusammenarbeit und Solidarität setzt INTERSOL auch Schwerpunkte in den Bereichen
- Information, Öffentlichkeitsarbeit, Bildung und Anwaltschaft für die Interessen der Marginalisierten. Erwiesenermaßen sind dies die Grundlagen für bewusstseinsbildende Prozesse, die Menschen für die komplexen Themen sensibilisieren und die Bereitschaft zur Entwicklungszusammenarbeit verbessern.
- Intensivierung bestehender und Aufbau neuer Kontakte, sowie die Aufnahme des Dialogs mit Einzelpersonen, Gruppen, Organisationen, Institutionen und anderen privaten und öffentlichen Einrichtungen vorwiegend der 'Dritten Welt'.
- Vernetzung der Vereinsaktivitäten mit Initiativen verschiedener Trägerschaft in Salzburg, in anderen Bundesländern, beim Bund sowie mit europäischen und außereuropäischen Organisationen, die ähnliche Aufgaben wahrnehmen.
- Anregung, Ausarbeitung, Beratung, Durchführung und Evaluierung sowie Koordinierung und Vermittlung von Kooperationen bzw. Projekten der Entwicklungszusammenarbeit im Tätigkeitsbereich des Vereins. Dazu gehört die Zusammenarbeit in Projekten und Programmen anderer Organisationen, Gruppen, Arbeitskreisen und Gebietskörperschaften.
- Durchführung und Förderung wissenschaftlicher Studien, die dem Vereinszweck dienen.
